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Koordinierte Übergangsgestaltung mit Anschlussvereinbarung

Die Übergangsgestaltung ist ein Prozess. Die Jugendlichen bilanzieren ihre bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Beruflichen Orientierung. Sie werden dabei von ihren Lehrkräften, ihren Eltern, der Berufsberatung und ggf. weiteren Partnern (Jugendhilfe, Hochschule) unterstützt. Daraus leiten die Jugendlichen Schritte für ihren weiteren Weg ab.

Durch diese Planung gestalten sie ihren Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung, in weitere Bildungsangebote, in ein Studium oder in alternative Anschlusswege.

Auf kommunaler Ebene wird die Übergangsgestaltung von verschiedenen Partnern koordiniert: Schulträger, Schulen, Jugendhilfe, Berufsberatung der Arbeitsagentur, Hochschulen, Kammern, Verbände der Wirtschaft und Gewerkschaften. Nähere Informationen finden Sie hier.

Ziel ist es, auf dieser Basis eine realistische Anschlussperspektive zu entwickeln, um Brüche im Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium zu vermeiden.

Wozu dient die koordinierte Übergangsgestaltung?

Die koordinierte Übergangsgestaltung verfolgt das Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler eine realistische, auch regional bedingte konkrete Anschlussperspektive entwickeln.
Schülerinnen und Schüler können ihre bis dahin vorliegenden Ergebnisse und Erkenntnisse reflektieren und überlegen, welche weiteren Schritte geeignet und notwendig sind, damit sie sich für eine realistische und konkrete Ausbildungs- oder Studienwahl entscheiden können. 

Von wem wird die Anschlussvereinbarung ausgefüllt?

Die Anschlussvereinbarung wird in Verbindung mit einem Beratungsgespräch von allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I in der 9. Jahrgangsstufe sowie der Sekundarstufe II in den Vorabgangsklassen ausgefüllt.

In welchem Rahmen wird die Anschlussvereinbarung ausgefüllt?

Die Anschlussvereinbarung wird in Verbindung mit einem Beratungsgespräch durch eine Lehrkraft in der Schule ausgefüllt. Die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten ist von hoher Bedeutung und wird von der Schule in Kooperation mit Partnern, insbesondere der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit und (ggf.) der Studienberatung der Hochschulen, organisiert. 

Wo können sich Schülerinnen und Schüler weiter zu Übergangsmöglichkeiten informieren?

  • die Seite „www.studieren-in-nrw.de“ als Informationsportal des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • den „Hochschulkompass“ (www.hochschulkompass.de) als bundesweites Informationsangebot der Hochschulrektorenkonferenz
  • weitere Informationen und Übersicht der Zentralen Studienberatungen an den Hochschulen in NRW unter: www.studienorientierung-nrw.de
  • die Webseiten und Publikationen zur beruflichen Orientierung der Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/bildung
  • die Webseite des Selbsterkundungstools der Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/welches-studium-passt  

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