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Portfolioarbeit

Für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 wird durch die Schule ein Portfolioinstrument eingeführt, das den gesamten schulischen Prozess der Beruflichen Orientierung begleitet.

Die Schule wählt das Portfolioinstrument entsprechend der Mindeststandards aus und legt es durch Beschluss der Schulkonferenz in Absprache mit den relevanten Partnern (insbesondere der Berufsberatung) als verbindliches Instrument im Prozess der schulischen Beruflichen Orientierung fest.

Was für ein Portfolioinstrument wird im Rahmen von KAoA empfohlen?

Empfohlen wird der Berufswahlpass NRW, er ist einer von vielen möglichen Portfolioinstrumenten, um Lern- und Entwicklungsprozesse der Schülerinnen und Schüler individuell in einem Ordner festzuhalten. Er ist speziell an die Systematik von KAoA angepasst.

Welche Kriterien muss ein Portfolioinstrument erfüllen?

Es müssen die Mindestanforderungen des SBO 4 erfüllt sein.

Wer erhält ein Portfolioinstrument?

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten spätestens am Tag ihrer Potenzialanalyse ein Portfolioinstrument.

Wer finanziert das Portfolioinstrument?

Alle Schülerinnen und Schüler, die an einer Potenzialanalyse teilgenommen haben, erhalten das Portfolioinstrument kostenlos vom Träger ausgehändigt.

Wofür ist ein Portfolioinstrument gut?

Zur Dokumentation von Ergebnissen und erarbeiteten Materialien

Zur Information: der Berufswahlpass enthält wichtige Links und Kontakte bspw. für Ansprechpartner im Prozess der Beruflichen Orientierung

Zur Kommunikation und Reflexion: Die Schülerinnen und Schüler nutzen Ergebnisse und Erkenntnisse der Beruflichen Orientierung für Gespräche mit der Berufsberatung, Lehrkräften, Eltern oder Mitschülerinnen und Mitschülern.

Zur Planung und Organisation: Schülerinnern und Schüler erhalten einen Überblick über ihre individuelle Entwicklung im Hinblick auf ihre Berufliche Orientierung und können diese zunehmend selbstverantwortlich gestalten.

Wer übernimmt die Verantwortung und Betreuung des Portfolioinstruments?

Vorrangig sind Schülerinnen und Schüler selbst verantwortlich. Unterstützung erhalten sie seitens der Schule. Hierzu ist eine schulinterne Vereinbarung über das Arbeiten mit dem Berufswahlpass durch einen Schulkonferenz-Beschluss notwendig.

Wie soll an der Schule mit dem Portfolioinstrument gearbeitet werden?

Die Arbeit orientiert sich am Prozess der Beruflichen Orientierung und den darin festgelegten und möglichen Standardelementen sowie an der Gestaltung des Übergangs in ein Studium oder in eine Ausbildung.

Wie ist das Portfolioinstrument konzeptionell in den Unterricht und die außerunterrichtlichen Aktivitäten eingebettet?

In der Sek I sowie in der Sek II soll das Portfolioinstrument genutzt werden, indem es in den Lehr-Lern-Arrangements des Unterrichts verankert wird. Das Kollegium konkretisiert die festgelegten Phasen im gemeinsamen BO-Curriculum.

Wo wird das Portfolioinstrument am besten aufbewahrt?

Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit das Portfolioinstrument an einem gebündelten Ort in der Schule oder an einem individuellen Ort aufzubewahren.

Wie ist der Umgang mit dem Portfolioinstrument bei einem Schulwechsel?

Bei einem Schulwechsel müssen Schülerinnen und Schüler das Portfolioinstrument mitnehmen und in der neuen Schule weiterführen. Es wird kein neues Portfolioinstrument zur Verfügung gestellt.

Wie ist der Datenschutz sichergestellt?

Schülerinnern und Schüler sowie Erziehungsberechtigte müssen frühzeitig über die persönlichen Daten im Portfolioinstrument informiert werden. Ebenso muss darauf verwiesen werden, dass die Weitergabe von Daten in eigener Entscheidung verbleibt. Eine Einverständniserklärung, dass Daten in einer Beratung oder Bewerbungen verwendet werden, kann formuliert und unterschrieben werden.


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