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Berufs- undStudienorientierung im Überblick 

Bereits seit 2007 ist die schulische Berufs- und Studienorientierung in Nordrhein-Westfalen als Bestandteil der individuellen Förderung in allgemeinbildenden Schulen verankert.

Die Grundlagen hierzu sind im Runderlass zur Berufs- und Studienorientierung in der Fassung vom 01.07.2012 definiert.

 

Was kennzeichnet das neue Gesamtkonzept der schulischen Berufs- und Studienorientierung ab 2012?

Handlungsfelder

bisher

ab 2012

Zielgruppe / Schulformen

vor allem Schüler/innen mit Förderbedarf an Förder-, Haupt- und Gesamtschulen

Alle Schüler/innen an allen allgemeinbildenden Schulen

Unterrichtliche Einbindung

Vor allem über Projekte / Kooperationen bzw. zur Vor- und Nachbereitung des Betriebspraktikums

Kompetenzorientiert über alle Fächer im gesamten Prozess der Berufs- und Studienorientierung

Instrumente zur Umsetzung

über Einzelmaßnahmen und Projekte

anhand von verbindlichen Standardelementen, dokumentiert im Portfolioinstrument und mit Anschlussvereinbarung

Kooperationen

Einzelschule vernetzt sich mit Arbeitsagentur, Trägern, Hochschulen, Wirtschaft, …

Kommunale Koordinierung organisiert und fördert Vernetzung aller Akteure

Im Bereich der schulischen Berufs- und Studienorientierung gibt es an vielen Schulen in Nordrhein-Westfalen bereits eine Vielzahl von guten Aktivitäten und Konzepten, um die berufliche Orientierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nachhaltig zu unterstützen.

Das neue Gesamtsystem der Berufs- und Studienorientierung überführt diese guten Ansätze in ein flächendeckende, verbindliche, nachhaltige, transparente und geschlechtersensible Gesamtsystem als ein Handlungsfeld des neuen Übergangssystems Schule-Beruf in NRW..

Eine frühzeitige und kontinuierliche schulische Berufs- und Studienorientierung befähigt Schülerinnen und Schüler, in Verbindung mit ihrem Schulabschluss eine realistische Anschlussperspektive zu entwickeln.

Der schulische Berufs- und Studienorientierungsprozess zielt darauf hin, Schülerinnen und Schülern frühzeitig und systematisch zu ermöglichen,

  • ihrer Potenziale und Neigungen zu erkennen
  • Berufsfelder sowie Bildungs- und Ausbildungswege im Übergang von der Schule in ein Studium bzw. in eine Duale Ausbildung kennen zu lernen
  • ihre Fähigkeiten in Berufen praktisch zu erproben
  • ihre Anschlusswege zielgerichtet vorzubereiten und zu gestalten

Damit sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in die Lage versetzt werden, eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Berufswahlentscheidung zu treffen, um ihre berufliche Existenz aufbauen zu können.


Finanzierung des Übergangs Schule-Beruf in NRW

BMBF
BA
EU